Pokern in Las Vegas

Ich bin nun schon fünf Monate in Mexiko ( jaja tolle Weltreise ;) ) und weil ich nur ein Touristenvisum habe, welches 180 Tage gilt, bin ich am 19. Februar mal für eine Woche nach Las Vegas geflogen.

Nachdem ich ein paar Monate in Mexiko City gewohnt habe, war ich von der Größe von Las Vegas und insbesondere vom Strip doch stark enttäuscht. Man kann wohl in einer Stunden den kompletten Strip entlanglaufen. Die Größe war zwar enttäuschend aber dafür waren die Casinos keine Enttäuschung. Jede Menge Automaten und Tische mit anderen Spielen. Von diesen hat mich natürlich nur Poker interessiert und so habe ich jeden Tag bis zu 14 Stunden an den Tischen gespielt.

Das Poker dort ist doch recht anders als ich es bisher kenne und daher musste ich mein Spiel doch stark umstellen. Meine Anpassungen waren aber wohl nicht so schlecht, sodass ich in 6 Tagen 6 Stacks gewinnen konnte (leider nur auf dem niedrigsten Limit). Ich habe einfach weniger aggressiv gespielt und versucht viele Flops zu sehen und mich dann von den Spielern ausbezahlen zu lassen. Hat in der Regel auch wunderbar geklappt bis auf ein paar Suckouts. Die letzte Hand war dann auch noch an KK vs AA welche ich verloren habe. Pokern in Las Vegas bleibt dennoch in guter Erinnerung.

Besonders schön ist es, dass man die Getränke kostenlos bekommt. So habe ich einige Wodka – Red Bull und andere Cocktails für einen Dollar Trinkgeld getrunken :) .

Mein neues Ziel ist nun zur WSOP im Juni zu fahren und ein paar Sideevents zu spielen. Dafür muss ich jetzt die nächsten zwei Monate ranklotzen.

Wünscht mir Glück bei meinen Zielen.

Florian

P.S.: Fotos findet ihr hier bei den Alben

Mexican Food – Carnitas

Gleich in meiner ersten Woche in Mexiko City wurde ich von einem mexikanischen Freund viel herum geführt. Ein Glanzlicht war das Gericht Carnitas.

Dort wird anscheinend fast ein komplettes Ferkel oder Schwein in einem großen Bottich mit Fett frittiert. Es kommt eigentlich alles rein von Fleisch mit Knochen, Rippchen, Nase, Ohr, Zitzen, Beine und Innereien.

Als ich das erste mal bei einem Carnitas Restaurant stand, hat ein Mexikaner auch gleich ein Taco mit der Nase des Schweines bestellt. Ich durfte nun zuschauen wie der Koch die Nase aus dem heißen Fett geholt hat und sie mit dem großen Fleischerbeil auf einem großen Holzbrett in Würfel gehackt hat. Dazu gab dann noch Zwiebeln, Limonensaft und eine scharfe Salsa. Mir ist schon schlecht geworden als ich beim zerhacken der Nase zugeschaut habe aber es ist erst richtig schlimm geworden als der Mexikaner seinen Taco sehr genüsslich gegessen hat.

Danach wollte ich erstmal nichts von Carnitas wissen. Aber man kann zu meinem Glück die Tacos bestellen wie man will und irgendwann habe ich es mal nur mit Fleisch ausprobiert. Das Fleisch schmeckt einfach richtig lecker und ist super zart und mit der Salsa ist es noch viel besser.

Hier mal ein Bild von einem Kilo Carnitas:

Carnitas Fleisch

Etwas vergrößert:

Vergrößert

Hier seht ihr etwas was ich wohl nie essen werde. Das gekringelte scheint etwas aus der Zitze einer Sau zu sein. Vanessa und ihr Vater haben das genüsslich gegessen…

Hoffentlich bis bald.

Florian

Meine ersten Tage in Playa del Carmen und ein etwas zu meiner Sprachschule!

Mein letzter Blogeintrag ist nun doch schon etwas länger her. Aktuell finde ich kaum die Ruhe um etwas für meinen Blog zu schreiben. Im Oktober war ich nur in Playa del Carmen bis auf die letzten Tage, denn am 26.10. bin ich nach Mexiko City geflogen.
Die Zeit in Playa del Carmen war insgesamt wunderschön. Nur die erste Woche war unschön. Ich bin direkt am ersten Tag Krank geworden. Ich hatte Fieber und Nackenschmerzen. Dies ist wahrscheinlich durch die Klimaanlage im Bus gekommen. Denn als ich in den Bus eingestiegen bin war ich total durchgeschwitzt. Leider habe ich mir keine Wechselsachen zur Seite gelegt sondern alle Klamotten in den Trekkingrucksack gepackt. Ich habe mir nämlich gedacht, dass in einer Stunde Bus fahren schon nichts passieren wird. Daher saß ich total durchgeschwitzt in dem Bus der auf ca. 20 Grad runter gekühlt wurde. Den Fehler werde ich nicht mehr machen.
Zusätzlich zu meiner Krankheit war meine Unterkunft sehr schlecht. Ich bin nach Playa del Carmen wegen einer Sprachschule gefahren und habe über die Sprachschule einen Schlafplatz bei einer Gastfamilie gebucht. Meine Hoffnung war in dieser Gastfamilie schnell Spanisch zu lernen. Leider war das nicht so wie ich es mir erhofft habe. Die Gastfamilie bestand in der Regel aus einer Person und drei Sprachschülern. Dies waren neben mir Cornelia aus Canada und Alex aus Russland. Alex ist ein professioneller Fixed Limit Pokerspieler (für Insider: er ist Blackmember) und reist schon sehr lange durch die Welt. Daher wurde meistens Englisch gesprochen.
Bei dieser „Gastfamilie“ gab es auch nur zwei Zimmer. Cornelia war schon gut befreundet mit unserer Gastmutter und daher bei unserer Gastmutter im Zimmer geschlafen. Alex hat in einem Raum auf der selben Etage geschlafen. Ich hatte das Vergnügen in einem Raum auf dem Dach zu schlafen. Dort gab es keinen Deckenventilator. Dafür gab es ein Loch im Fenster. Durch dieses Loch habe ich dann sehr ungemütliche Nächte verbracht, weil es die ersten Tage in der Nacht starke Gewitter gab.
So konnte ich natürlich nicht gesund werden und bin schnell geflüchtet. In der Sprachschule gab es noch zwei Schweitzer die mir und Alex einen Apartmentkomplex gezeigt haben. Ich habe gleich ein Zimmer genommen und Alex hat Ende der Woche ebenfalls ein Zimmer bezogen.
Nun ging es für mich Aufwärts.
Im Laufe der Wochen habe ich noch etwas lustiges oder trauriges über die „Gastfamilie“ erfahren. Mehrere Schüler sind bei dieser „Gastfamilie“ gelandet, wobei jeder etwas anderes gebucht hat. Betty hat ein Apartment gebucht, Sabina und Phillip haben eine Studentenzimmer gebucht und ich halt ein Zimmer bei einer Gastfamilie. Anscheinend war die Leiterin der Sprachschule sehr gut mit der Gastmutter befreundet und hat so die Schüler immer zu ihr vermittelt und dies zu einem sehr ordentlichen Preis.
Dies ist unter anderem ein Punkt warum ich die Sprachschule nicht weiter empfehlen kann. Zusätzlich war die Leiterin Ixchel der Sprachschule unmotiviert. Der Unterricht war im nach hinein weit weg von optimal. Er war eher schlecht. Aber die Schule war billig und es hat mir schon etwas gebracht.
Weitere Punkte die an der Sprachschule nicht gut waren:
1. Es gab nur zwei Unterrichtsräume
2. Das Versprechen von maximal 5 Schülern pro Klasse wurde nicht eingehalten
3. Die Unterrichtsmaterialien waren uralt. Unter anderem war das Lehrbuch mit einer Schreibmaschine vorgeschrieben und dann gedruckt wurden.
4. Es gab keine Materialien für uns.
5. Ixchel hat eigentlich nie etwas ordentlich erklärt
6. Die Einrichtung der Schule war billig.

Erst wollte ich die Schule nur zwei Wochen besuchen aber ich habe schnell gemerkt, dass ich mehr Unterricht benötige. Daher wollte ich meinen Aufenthalt in Playa del Carmen bis Ende Oktober ausdehnen. Ein weiterer Grund für den langen Aufenthalt war das Zimmer, welches ich gefunden hatte. Es war am besten, wenn ich es für einen ganzen Monat miete. Diese Entscheidung war vielleicht eine der besten Entscheidungen die ich in meinem Leben gemacht habe. Aber dazu später mehr. Bilder folgen auch später.

Party in Playa del Carmen

So schnell geht es manchmal. Donnerstag hab ich mich noch elendig gefühlt und bin umgezogen. Am Samstag stand ich wieder auf der Matte und es ging recht spontan auf die Calle 12.
Eigentlich wollte ich mir nochmal einen ruhigen Abend gönnen und mit zwei anderen Schülern der Sprachschule ein Bier auf dem Balkon trinken. Während ich auf sie gewartet habe kam es ganz anders.
Denn auf einmal kamen ein paar Mexikaner auch auf die Idee sich rauszusetzen. Irgendwie kam man gleich ins Gespräch mit wenigen spanischen Brocken und viel Englisch. Wir haben uns rege ausgetauscht wer was macht und dabei auch einiges getrunken wie Bier, Brandy-Cola und Bier mit Tomatensaft und Pfeffer. Letzteres war auf den ersten Schluck nicht so mein Fall war, aber je mehr ich davon getrunken hatte, umso besser wurde es. Mein Lieblingsgetränk wird es nicht.
Irgendwann kamen noch die beiden anderen Sprachschüler vorbei welche aus der Schweiz kommen. Manche Mexikaner waren auch schon in Canada und auf einmal wurde in der Gruppe Englisch, Spanisch, Französisch und Deutsch gebabylonert. Einfach wunderbar.

Die Schweizer sind dann irgendwann ins Bett, weil sie am nächsten Morgen sehr früh nach Chichen Itza wollten. Ich bin dann mit den Mexikanern noch in ein paar Clubs gegangen. Es war unglaublich wie nett sie waren und wie viel sie mir von der Calle 12 und ihren Klubs gezeigt haben. Normalerweise kostet es überall Eintritt aber irgendwie haben sie es geschafft, dass wir nirgends Eintritt zahlen mussten. Ich weiß auch gar nicht mehr wie all die Klubs hießen aber es war ein Strandclub, das la Mezcalina und noch 3 andere Clubs. Besonders der letzte Club war seltsam. Ich glaube sein Name war La Plaza und dort waren hauptsächlich nur Amerikaner am tanzen und rumstehen. Vermischt haben sich die kleinen Gruppen nicht und die kleinen Gruppen wurden immer von den ca. 50 Angestellten sehr gut bedient. Wir mussten noch nicht mal an die Bar um einen Cocktail zu bestellen sondern auf der Tanzfläche wird einem die Karte gereicht und ein zweiter erleuchtet sie mit einer Taschenlampe bis man etwas bestellt oder auch nicht. Das wird einem dann auch geliefert. Dann gibts auch noch leute die mit Blumen oder Kehrschaufel mit Besen durch die Disko laufen. Durch die ganzen Angestellten und ihre Eile wird es in der Disko sehr stressig weil dauernd ein Angestellter an dir vorbei will oder dir was bringen will oder du einfach im Weg stehst :) .

Hier noch ein Foto von mir und meinen neuen Nachbarn:

Das erste Getränk war ein Jägermeister

Das war das erste Getränk als wir unterwegs waren und es war ein Jägermeister :D .

Playa del Carmen

Wenn ich die letzten Tage beschreiben soll dann fällt mir nur Scheiße ein. Am 30. September bin ich Playa del Carmen angekommen und habe recht schnell meine Gastfamilie gefunden, sodass ich gleich nochmal ins Meer hüpfen konnte. Der Strand ist wunderschön :) .

Strand Playa del Carmen
Strand Playa del Carmen

Das war auch schon das einzige positive in den letzten Tagen. Am Sonntag Abend habe ich dann wohl durch die Klimaanlage im Bus Fieber und einen steifen Hals bekommen. Das hat sich in den nächsten Tagen erstmal nicht gebessert, denn mein Zimmer bei meiner Gastfamilie hat sich als schrecklich herausgestellt. Die Matratze war das schlechteste was ich je zum Schlafen hatte. Außerdem war das Zimmer praktisch auf dem Dach. Es gab keinen Deckenventilator, es war nicht zum abschließen, ein Fenster war undicht, das Bad war gerade mal ein wenig breiter als ich und wir waren drei Sprachstundenten bei der Gastfamilie. Die Gastfamilie bestand eigentlich auch nur aus Ana-Christina. Ab und zu sind ihre erwachsenen Kinder vorbeigekommen oder ihre Enkelin. Sie hat sich auch vermehrt mit der Cornelia aus Canada unterhalten. Somit wurde alles enttäuscht, was ich von der Gastfamilie erwartet habe.

Durch die Lage und den Zustand von meinem Zimmer war es die ersten Tage sehr heiß. Die letzten beiden Nächte waren dann nur schrecklich. In den Nächten gab es starke Gewitter. Da mein Zimmer eigentlich an jedem Fenster nicht richtig dicht war und an einem Fenster sogar ein richtig großes Loch hatte, war es sehr laut, windig und nass. So konnte ich einfach nicht gesund werden.

Nun wohne ich aber in einem eigenen Zimmer bis zum Ende des Monats. Erstmal will ich wieder richtig gesund werden und noch 3 Wochen die Sprachschule besuchen. Wenn ich dann gesund bin wird auch wieder was unternommen. Hier gibt es Kochkurse, Schnorcheltouren und auch Touren zu diversen Ruinen. Mal schauen was ich in den nächsten Wochen noch schaffe.

Gruss Florian

Isla Mujeres und Chichen Itza

Die letzte Woche bestand eigentlich nur aus Strand, etwas Spanisch lernen und etwas weiter wegfahren. Am Mittwoch war ich auf der Isla Mujeres. Das ist eine kleine ca. 8 Kilometer lange Insel vor Cancun. Da bin ich dann 4 Stunden gewandert. Von der Nordspitze zur Südspitze und fast wieder zurück.
Die Südspitze der Insel sah so aus:
Südspitze von Isla Mujeres

Ganz am Ende sieht man noch ein paar Steine einer kleinen Ruine. Das war anscheinend ein Tempel einer Mayagöttin. Leider haben sie darum noch irgendwelche Figuren hingepflanzt und wollten dann doch 30 Pesos für den Eintritt haben. Das habe ich mir dann gespart. Wollte dann noch in das Museum der Isla Mujeres. Doch leider war dies auch geschlossen wie das einzige von Cancun. Aktuell hab ich damit einfach nur Pech. Alle Museen sind geschlossen und auch die Walhai sich nicht mehr bei der Insel Holbox. :(
Dafür habe ich mir dann eine Liege am Nordstrand gegönnt:
Nordstrand Isla Mujeres
Donnerstag war ich auf einer Butterfahrt nach Chichen Itza: 3 Stunden hin; 3 Stunden zurück. Dazwischen wurde ein bischen was über den Mayakalender erzählt und danach wurde viel mehr versucht etwas zu verkaufen. Es wurde versucht ein Stück Papier mit ein paar Mayasymbolen zu verkaufen, die den Tag und ein paar Sternenkonstellationen darstellen. Die Mayas haben anhand dieser Daten die Berufung eines Kindes bestimmt und es ab einem Alter von 4 Jahren entsprechend ausgebildet. $30 sollte der Spaß kosten… Dann gab es auch noch ein Likör zu kaufen. Für die haben sie vorher Fotos gemacht und dann jedes Bild auf eine Flasch geklebt. Das war auf jeden Fall verkaufsfördernd. Ich war fast der einzige der diese Flasche nicht genommen hat.
Dann wurden wir vor einem Buffet noch eine halbe Stunde in einen großen Wir-Verkaufen-Maya-Staubfänger-Supermarkt geschickt. Vorher gab auch keine Chance auf das Buffet ;) .
Maya Kram
noch mehr Maya Kram

Irgendwann gegen 14 Uhr waren wir endlich auf Chichen Itza. Wir hatten einen guten Tourführer. Leider hat er aber nur 1,5 Stunden etwas erzählt und in der Zeit kann man gar nicht alles besichtigen.
Das wichtigste Bauwerk ist die Pyramide des Kukulcán:
Pyramide

Sonst ist das Gelände riesig. In der Stadt haben früher bis zu 200.000 Menschen gelebt und im Jungel sind noch sehr viele Anlagen verborgen. Aber alleine das bisher freigelegte Areal ist schon zu gross um es in 3 Stunden zu erkunden.

Mein Eindruck von den Mayas ist, dass sie sehr viel Wert auf Bildung gelegt habe aber auch sehr abergläubisch waren und immer wieder Menschen Opfern mussten. Egal ob Feinde, eigene Kinder oder Personen aus der oberen Klasse. Für alles gab es Situation wo der Kopf abgeschlagen wurde oder das Herz herausgeschnitten wurde.
Es ist Schade, dass nur sowenig von der Kultur bekannt ist. Sie hatten auch eine Schrift entwickelt und viele Bücher geschrieben die alle von den Spaniern verbrannt wurden. Aktuell gibt es nur noch 3 Mayabücher und alle drei sind in Europa.
Um 17 Uhr ging es dann zurück nach Cancun.

Mehr Bilder findet ihr in den Alben. Dort sind auch Bilder von einer Cenote. Davon will ich aber noch mehr sehen und schreibe später noch etwas dazu. Dazu scheint es anscheinend eine interessante Geschichte zu geben. Cancun liegt auf der Halbinsel Yucatán und auf dieser scheint es keine Flüsse zu geben und dies hängt auch mit den Cenoten zusammen.

Irgendwie bin ich schon angekommen

So langsam geht mein dritter Tag in Mexiko zu Ende. Der erste Tag war nur Flug aber dennoch recht lustig. Ich sass am Fenster und hatte immer einen schönen Ausblick auf das Meer, fast immer nur Meer und Wolken. Eine Stunde vor der Landung sind wir dann über Nassau, Bahamas geflogen. Glasklares türkisblaues Wasser wo man bis auf den Grund schauen konnte und dies aus 10000 Meter Höhe. Nach dem Ausblick will ich unbedingt noch dahin. Aber das wird wahrscheinlich noch ein paar Monate dauern bis ich in der Karibik verschiedene Inseln besuche.

Die Ankunft in Cancun war recht unspektakulär. Gepäck geholt, durch den Zoll und gleich an die Information. Die haben mir ein Shuttle-Taxi aufgeschwatzt was mich für 10€ direkt vor meinem Hostel abgeladen hat. Dann rein ins Hostel und noch versucht bis 22 Uhr Ortszeit aufzubleiben (Mexiko ist 7 Stunden zurück in der Zeit). Bis 21 Uhr habe ich es geschafft aber ich habe mich schon an die Zeitverschiebung gewöhnt.

Ich wohne in Cancun Downtown. Also mitten in der Stadt und weit weg von der Hotelarea, wo ein Hotel neben dem anderen steht. Das Gebiet habe ich gestern schon ein bisschen erkundet. Die Leute im Hostel sind super nett. Besonders die Leute die dort arbeiten kümmern sich sehr gut um die Gäste. Daher war ich gestern gleich auf einer Geburtstagsparty von einen Koch der Hostelkette(?). Dort habe ich direkt ein paar Leute kennen gelernt. Zum Beispiel war das Geburtstagskind ein Mexikaner der 24 Jahre illegal in den USA gelebt und gearbeitet hat und dann abgeschoben wurde. Natürlich hat die USA alles einbehalten, was er sich in dieser Zeit erarbeitet hat. Irgendwie traurig. Dann war dort noch ein Amerikaner, der aus Amerika nach Cancun ausgewandert ist, weil ihm die Staaten zu unsicher geworden sind und Cancun doch viel sicherer als zum Beispiel Philadelphia! Dann noch Engländer/innen, Mexikaner/innen, einen deutschen Polizisten der inzwischen 9 Monate Südamerika bereist und einen Israeli der auch durch Südamerika reist. Beide reisen auch alleine also ist es doch vollkommen normal was ich gerade mache :) . Und sie leben noch und wurden bisher noch nicht überfallen :) .

Das Hostel Bed&Breakfast Garden

Heute war es bisher entspannt. Etwas spanisch gelernt und danach mit dem Bus zum Stand gefahren. Da mussten wir erstmal eine knappe halbe Stunde mit dem Bus fahren, bis wir eine Lücke bei den Hotels hatten und wir an den schönen Sandstrand konnten. Sonne gab es zwar gerade nicht aber es waren dennoch fast 30 Grad mit einem angenehmen Wind und schönen Wellen.

Cancun Strand
Cancun Strand
Cancun Strand

Bisher ist es einfach schön :) .

Start meines Blogs

Dann versuche ich es mal mit einem Blog, weil soviele Leute danach gefragt haben. Bisher habe ich keine Ahnung was ich genau hier veröffentlichen werde. Auf jeden Fall wird es viele, viele Bilder geben.

Hier gleich mein erstes Bild. Das war die Aussicht der letzten Tage von Balkon vor meinem Zimmer bei meinen Eltern in Bad Hersfeld.

Wald hinter dem Haus

Aus einem anderen Fenster kann man auf das Fuldatal schauen.

Aussicht aufs Fuldatal

Das hatte hier schon etwas von Urlaub. Nun freue ich mich aber wieder auf Leipzig.

Ich hoffe wir sehen uns im Beyerhaus.